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Paris, die Touristen Stadt
Ja, Paris, eine wohl für einen Schweizer “Füdlibürger” wie mir kaum vorstellbar! Uuuunglaublich gross, endlos weit nur Häuser, Strassen, Menschen! Aber erst mal von vorne.
Schon sehr lang, schon fast ein Jahr lang, freuten sich etwa 300 Mädchen und Jungs der Didac Schulen auf die Stadt, die wohl keinem unbekannt ist. Paris!
Am 20.5.06 war es dann endlich soweit, und wir konnten morgens um 7.00 Uhr die Cars besteigen! Die etwa achstündige Fahrt verging dank Video schauen und quatschen recht schnell, so das wir um etwa 16.00 schon die erste Tour machen konnten!
Zuerst wurde uns der Stadtplan erklärt, dann durften wir das erste mal mit der wohl bekannten Metro fahren! Meno, das war auch was! Die kommt in einem Schweinetempo, hält nicht sehr sanft und saust genauso schnell wie sie gekommen ist wieder ab ins Dunkle! Der erste Halt sollte schlussendlich zum Sacre Coeur führen, und danach zu einem grossen Platz, auf welchem man für relativ wenig Geld Portraits machen lassen kann! Allerdings sind dort einige meiner Mädels über den Tisch gezogen worden, so zeichneten einige für 20Euro irgend jemanden! War schon hart, schliesslich hatten wir alle nicht grad Geldfluten dabei, und 30 SFr, sind nicht nichts! Hab dann keins gemacht, und bin auch ganz froh darüber!
Danach war Pizza essen angesagt! Ehrlich gesagt, ich hatte schon bessere, aber war trotzdem sehr spassig! Der folgende Spaziergang durch einen kleinen Teil Paris führte uns zum l’ Ouvre, bei welchem wir gratis die Mona Lisa sehen durften, welche für sehr viele eine riiieeesige Endtäuschung war! Zum Glück war ich schon durch meine Kollegin vorgewarnt, sonst hätt ich das Mönchen auf dem mickrigen Bildchen gar nicht gefunden! :o<
Nach der stickigen Luft unter den 100ten Leuten war der glitzernde Eifelturm ein wahnsinniges Erlebnis! Schade waren wir schon so futsch von der langen Reise und den vielen Eindrücken, und schade, waren wir so weit weg, sonst wären wir wohl doch noch hingefahren!
Die Nacht danach dauerte in unserem Zimmer grad mal 4 Stunde, naja, und mit meiner Erkältung vertrug sich das gar nicht gut, auf alle Fälle war ich am nächsten Morgen mehr als nur tot! Trotzdem war es ein genialer Tag! Wir besichteten zuerst Notre Dam, wo grad ein Gottesdienst statt fand, und fuhren dann mit der Metro zum l’Arc de Triumph, und schlussendlich dieses Morgens gingen wir die Chanselisée rauf und foodeten in einem Mc Donalds der mehr als nur schrecklich war!
Der Nachmittag brachte uns endlich zum lang ersehnten Eifelturm, und sooo riesig hab ich mir den nie im Leben vorgestellt! Ganz zuoberst liessen wir dann einen “Jugend für die Freiheitsballong” fliegen, *hüstel* und knipsten natürlich massenweise Fotos! Über dreihundert Meter über Boden, da fühlt man sich schon ein bisschen wummerig! Doch die echt atemberaubende Aussicht, lässt einem bald alle Bedenken vergessen. So hammer schön war das. Der Abstieg war dann weniger schön, wegen des starken Windes mussten wir sehr lange anstehen, und es war sterbenslangweilig. Die meisten Leute verstand man nicht mal, die sprachen fast alle Englisch oder Chinesisch. *hüstel*
Nach dem Eifelturm gings zurück zur Herberge, und ab da waren wir “frei”. Wir durften in vierer oder fünfer Gruppen alleine los, wir schafften es leider nicht weiter, wie bis zur Hausecke, da begann es ist riiieeesen Strömen vom Himmel zu schütten, innert Sekunden waren wir platschnass. Da wir aber schon zu weit weg von der Herberge waren, und wir Hunger hatten, setzten wir uns in die Pizzeria die zwei Schritte von der Herberge entfernt war. Jau, wir waren die ersten, und dank uns erlebte das verträumte Restaurantchen seinen Frühling, nachdem fie vierte Gruppe Spaghetti bestellt hatte, gingen denen die Pastas aus. Najo, gemütlich wars und diesmal schmeckte es bedeutend besser wie die vom Vortag.
Dann hiess es schon bald Abreisen. Nach dem köstlichen Frühstück gings auch schon ans packen, und als alles Fix fertig bereit war, durften wir nochmals auf eine kleine Tour um die letzten Verpflegungen anzuschaffen. (Fragt sich nun einer, was man für “Verpflegung” im Clairs sucht, gell Mädels?? *hüüstel*) Und das wars auch schon. Die Heimreise verging recht schnell, die meiste Zeit wurde eh verpennt, hatten wir doch ne menge Schlaf nachzuholen.
Mein persönliches Hilight war aber erst nach der ganzen Reise. Ich durfte bei Sandys Gastfamilie übernachten, und die waren Besitzer eines Wunderschönen Sharloos Wolfhound, welchen ich natürlich fotografieren durfte. Gar nicht ohne dieses Vieh, ist aber ne andere Geschichte. Die Familie war echt super nett und ich bin froh, das ich sie dank Sandy kennen lernen durfte.
Und somit ging ein sehr erlebnisreiches Weekend zu Ende. Schön wars, und ich werds sicher nicht so schnell vergessen.
Danke Sandy, du bist ein Goldschatz, und ich wünsche dir für deine Zukunft alles alles Gute, und ich hoffe, das wir uns nicht so schnell aus den Augen verlieren.
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